Prävention lohnt sich

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ie beste Krankheit ist die, die gar nicht erst entsteht. Genau darum geht es bei Prävention: Gesundheitsrisiken früh erkennen und den Alltag so gestalten, dass sie nach Möglichkeit nicht zum Problem werden.

Ein Beispiel ist der Schlaf: Zu wenig davon ist in Deutschland eher die Regel als die Ausnahme. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der AOK schlafen 69 Prozent der Menschen weniger als sieben Stunden pro Nacht. Aus gesundheitlicher Sicht empfehlen Schlafexperten sieben bis neun Stunden, diesen Wert erreichen jedoch nur rund 30 Prozent der Befragten. Als Hauptursache nennen 63 Prozent Stress und psychische Belastungen, 39 Prozent spüren die Folgen sogar direkt bei der Arbeit.

Aus Stress wird Ausfallzeit

Was im Kleinen mit unruhigen Nächten beginnt, zeigt sich mitunter im Großen. Nach dem Fehlzeiten-Report 2026 des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO) sind die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen in zehn Jahren um knapp 42 Prozent gestiegen. Ein Fall dauert im Schnitt 28,5 Tage und somit rund fünfmal so lang wie ein Atemwegsinfekt.

Für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) heißt das: Prävention darf nicht erst beginnen, wenn jemand ausfällt. Sie sollte früher ansetzen, im Alltag.

„Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erschöpfung kündigen sich oft über Jahre an, durch schlechten Schlaf, Dauerstress und zu wenig Bewegung. Wer diese Signale früh ernst nimmt, kann viel verhindern“, sagt der Kardiologe Prof. Dr. Uwe Nixdorff, Gründer des European Prevention Center und Mitgründer von Hanako.

Kleine Schritte statt großer Vorsätze

Betriebliche Gesundheitstage und Kurse sind wertvoll, erreichen aber oft nur einen Teil der Belegschaft. Die Hanako-App begleitet Mitarbeitende dort, wo Gewohnheiten entstehen: zwischen Meeting, Mittagspause und Feierabend und darüber hinaus.

Eine kurze Lebensstilanalyse beim Einstieg in die App, zeigt die persönlichen Handlungsfelder, etwa Schlaf, Stress, Bewegung, Ernährung oder Rauchen. Daraus schlägt die App realistische Ziele vor, die Schritt für Schritt zu gesunden Gewohnheiten werden können. Work-outs, Meditationen, Kurse und Rezepte unterstützen dabei, Team-Challenges und Belohnungen sorgen für Motivation. Für Nixdorf ist klar: „Motivation entsteht durch Verstehen, aber noch wichtiger ist die emotionale Selbstwirksamkeit: ratio et emotio!“

Mehrwert für das BGM

Auch die Unternehmen profitieren und können das Angebot direkt mitgestalten. Über die Hanako-Plattform spielen sie eigene Angebote in die App, erreichen die Belegschaft per News und Push-Nachricht und veranstalten firmeneigene Wettbewerbe. Diese Möglichkeit der Personalisierung schafft ein Umfeld, welches das „Wir“ fördert und die Motivation individualisiert.

Gute Prävention sollte sich nicht wie ein Pflichtprogramm anfühlen. Kleine Impulse, spannende Informationen und niedrigschwellige Angebote können Mitarbeitenden helfen, besser zu schlafen, gelassener zu arbeiten und gesünder zu leben. Die Hanako-App ist ein Tool, das Maßnahmen des BGM bündelt und zur Wirksamkeit verhilft. „Niemand muss sein Leben über Nacht umkrempeln. Nachhaltige Veränderung entsteht durch viele kleine Schritte, die man wirklich durchhält“, so Kardiologe Nixdorff.

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